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Presse & Co.


Zündstoff Schulbildung

1 Mio. Unterrichtsstunden fallen in Deutschland aus. Jede Woche*

Kann ein Lehrer mit 30 Kindern in einer Klasse individuell auf einzelne Schüler mit einer Legasthenie, Dyskalkulie oder LRS eingehen? Es ist möglich. Aber nur in begrenztem Umfang. Das Schulsystem ist leider suboptimal auf "abweichende" Schüler ausgerichtet. Sieht man sich die oft freiwilligen Initiativen an den Schulen an, dann wird schnell klar, das Lehrer allein schnell an ihre Grenzen geraten. Eine Individuelle Betreuung ist nicht die eigentliche Aufgabe eines Lehrers. Schon den normalen Unterrichtsstoff zu vermitteln erfordert 150% Einsatz. Eine Förderung ist eine schwierige und meist auch kostenintensive Angelegenheit, da sie oft nur individuell erfolgreich ist. Zu unterschiedlich sind die Diagnosen der betroffenen Kinder. Aber genau hier entscheidet sich, ob ein Kind irgendwann "mit der Welt fertig ist", weil ihm falsch oder gar nicht geholfen wird, oder ob das Kind eine auf seine Bedürfnisse abgestimmte Förderung erfährt, die ihm hilft, seine Probleme zu überwinden. Kinder haben ein Recht darauf! Wir haben sie in diese Welt gesetzt! Es würde schon ausreichen, wenn die Lehrer überhaupt erkennen und richtig einordnen, was mit einem Kind los ist, wenn es dem Unterricht nicht folgen kann. Eine anschließende Förderung kann dann nur individuell erfolgen! Dies wird klar, wenn man sich mit der Problematik auseinandersetzt.

Traurig ist, wenn Eltern Ihren Kindern keine Förderung gewähren können, weil das Geld dafür nicht vorhanden ist. Ein Dilemma für Eltern! Eine Förderung durch das Jugendamt ist in Deutschland scheinbar nur dann zu erhalten, wenn neben der LRS auch ein Krankheitsbild vorhanden ist. Warum muss ein Kind erst Krank werden? Zu bewundern sind alle die Menschen in den Schul- und Fördereinrichtungen und Ämtern, die trotzdem alles tun, den Kindern zu helfen. Sie leisten oft nebenbei erhebliche Mehrarbeit. 

Jeder hat ein Recht auf Bildung.

Grundrecht aus Art. 3 Abs. 1 GG: 

Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

Im Jahr 2007 erlebten wir einen Aufschwung mit unerwarteten Mehreinnahmen in den Steuersack. Es wäre so einfach, in die Förderung zu investieren. Es gäbe einen langfristigen Erfolg, der uns allen zugute kommt. Denn ganz ehrlich: Ein Minus in der Staatskasse ist einfacher zu ertragen als ein trauriges Kind. Geld ist Geld. Kinder sind eine Herzensangelegenheit. Aber die, die Kindern helfen, müssen auch Geld verdienen um zu leben; Lehrer, Förderer und Spezialisten, z. B. Legasthenietrainer®.

Übrigens: Wissen Sie, dass legasthene Menschen auch besondere Stärken aufweisen können? Lesen, Schreiben und Rechnen = Intelligenz ist falsch. Oder ist Bill Gates doof, weil er Legastheniker ist? 

Jan Römmling im September 2007


 

Das TrainingsStudio in der Presse

Der Kreisbote vom 02.10.2007:

 

 

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Copyright © 2007 Jan Römmling, Änderungen der Inhalte vorbehalten.
Stand: 28. September 2008